Doraden in der Salzkruste

Heilig Abend gibt es bei uns zu Hause neben dem fantastischen Kartoffelsalat, der einfach nicht fehlen darf und den nur meine Mama so toll hinbekommt, immer Fisch. Mal Lachs, mal Wolfsbarsch – in diesem Jahr nun erstmalig Doraden.

Doraden

Frisch vom lokalen Fischhändler am 24.12. besorgt! Das Rezept ist wirklich unglaublich einfach und gelingt immer (im letzten Jahr bereits mit Wolfsbarsch erprobt).

Zutaten für 3-4 Personen:

  • 2 Doraden á ca. 400 g
  • 2 kg grobes Meersalz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Thymianzweige, frisch (wahlweise auch getrocknet)
  • Rosmarin, frisch (wahlweise auch getrocknet)
  • Schale einer unbehandelten Zitrone
  • Olivenöl
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1-2 Baguettes

Meersalz mit den Gewürzen und abgeriebener Zitronenschale vermengen. Den Saft kann man auch dazugeben. Man sollte dabei allerdings bedenken, dass die Salzkruste im Ofen ganz fest wird und man sie richtig aufbrechen muss, um an den Fisch zu kommen. Im letzten Jahr habe ich nur die Schale benutzt, in diesem Jahr auch den Saft und ich muss sagen – es war eine ganz schöne Schweinerei. Die Salzkristalle waren am Ende überall in der Küche 😉 Ohne flüssige Zugaben bleibt das Salz schön locker und lässt sich vor dem Servieren ganz einfach vom Fisch entfernen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Einen Teil Salz daraufgeben. Die ausgenommenen Fische darauf legen (offene Seite vorher am besten mit Holzspießen oder Rouladennadeln gut verschließen, damit kein Salz in den Fisch gelangt) und ganz mit Salz bedecken. Dann bei 200°C etwa 20 min im Ofen backen.

Anschließend Doraden vorsichtig vom Salz befreien, filetieren und schnell (nach Möglichkeit auf einer Warmhalteplatte) servieren. Dazu passt selbstgemachtes Knoblauchöl sowie frisches Baguette. Für das Knoblauchöl einfach gutes Olivenöl mit 2-3 gepressten Knoblauchzehen vermengen. Das Rezept basiert übrigens auf einem Gericht, das ich mal auf einer Reise in Portugal, genauer gesagt in Cascais bei Lissabon im Restaurant O Pescador serviert bekommen habe – da war es ein ca. 1 kg schwerer Wolfsbarsch im Salzmantel mit genau solch einer Art Knoblauchöl.

Als Nachspeise gab es in diesem Jahr übrigens Mohn-Mousse mit Rotweinzwetschgen, extra für meinen Vater ausgesucht, der nämlich im Gegensatz zu mir Mohn recht gern mag. Meine Mama bäckt auch öfters einen Mohnkuchen, an den ich nicht so recht ran kann. Das Rezept für die Mousse folgt bald.

Nachtrag am 31.01.2014: Wenn ich es mir recht überlege, fand ich die Mousse einfach ein bisschen zu mächtig mit der ganzen süßen Sahne. Vor allem wenn es schon so leckere Vor- und Hauptspeisen gab. Würde wahrscheinlich eher eine Mohn-Joghurt-Mousse daraus machen. Für alle diejenigen unter euch, die jetzt aber Lust darauf bekommen haben, geht es hier zur entsprechenden Seite von E&T.

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